Kohlrabi Curry mit frischem Spinat und knusprigen Kichererbsen
An manchen Tagen brauche ich einfach etwas Herzhaftes, das aber leicht und frisch bleibt – am besten mit viel Gemüse und einer ordentlichen Portion Würze. Genau dann kommt dieses Kohlrabi Curry wie gerufen. Es bringt jede Menge Farbe auf den Teller, duftet nach Kokos und Gewürzen, und wärmt dich sanft von innen.
Schon beim Anbraten der Gewürze breitet sich ein herrliches Aroma aus – und die Mischung aus gerösteten Kichererbsen, zartem Kohlrabi, frischem Spinat und cremiger Kokosmilch lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wenn du nach einer unkomplizierten, aromatischen Curry-Variante für den Alltag suchst, ist Kohlrabi Curry genau das Richtige.
Bunt und vollmundig: Das macht Kohlrabi Curry besonders
Manchmal braucht es kein Fleisch und Keine komplizierten Zutaten, um ein echtes Wohlfühlessen auf den Tisch zu bringen. Das Kohlrabi Curry strotzt vor Frische und Vielfalt, verbindet knusprige Kichererbsen mit der sanft-süßen Note von Kohlrabi, cremiger Kokosmilch und würzigen Aromen.Sein größter Trumpf? Es gelingt dir unkompliziert in einer Pfanne und eignet sich sowohl als schnelles Mittagessen als auch fürs gemütliche Dinner. Die goldenen Gewürze, das leuchtende Grün vom Spinat und die knusprigen Kichererbsen machen das Gericht zu einem echten Hingucker. Dazu noch der Duft nach Ingwer, Knoblauch, Curry und frischem Koriander – schon beim Kochen steigt die Vorfreude auf den ersten Löffel!
Zutaten und Ideen für dein Kohlrabi Curry
Für dieses Curry brauchst du keine Exoten – die Zutaten findest du ganz unkompliziert im Supermarkt. Zusammen ergeben sie ein buntes, würziges Gericht, das Spaß macht und satt macht.- Kohlrabi – bringt eine leichte Süße und einen sanften Biss ins Curry.
- Knoblauchzehen – sorgt für die herzhafte Basis und tiefes Aroma.
- Frischer Ingwer – gibt Wärme und eine leichte Schärfe.
- Rote Chilischote – je nach Geschmack für angenehme Schärfe und Farbe.
- Kokosöl – für den feinen, nussigen Geschmack und cremige Textur.
- Kurkuma – bringt nicht nur Farbe, sondern auch sanfte Bitternoten.
- Currypulver – das zentrale Gewürz fürs typische Curry-Aroma.
- Kokosmilch – macht das Gericht herrlich cremig und rund.
- Salz und Pfeffer – abschmecken darf nicht fehlen.
- Frischer Blattspinat – sorgt für Frische und eine Extraportion Grün.
- Kichererbsen – werden im Ofen knusprig geröstet und liefern crunchigen Kontrast.
- Olivenöl – für die knusprigen Kichererbsen aus dem Ofen.
- Frischer Koriander – das aromatische Finish, nach Geschmack.
Die vollständige Zutatenliste mit Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.
So gelingt das Kohlrabi Curry – Schritt für Schritt
Auch wenn das Gericht viele Aromen vereint, bleibt es in der Zubereitung entspannt. Hier bekommst du einen Überblick, wie du das Kohlrabi Curry einfach selbst machst – mit kleinen Tipps fürs Gelingen.- Schäle den Kohlrabi und schneide ihn in mundgerechte Würfel. Du merkst schon beim Schneiden, wie frisch und knackig das Gemüse ist.
- Ziehe den Knoblauch ab und hacke ihn fein. Den Ingwer schälst du dünn und würfelst ihn klein. Chili entkernen und kleinschneiden – jetzt duftet deine Küche schon angenehm scharf-frisch.
- Erhitze etwas Kokosöl in einer großen Pfanne oder einem Wok auf mittlerer Stufe. Gib Knoblauch, Ingwer und Chili hinein und dünste alles kurz an, bis es wunderbar aromatisch riecht.
- Füge die Kohlrabiwürfel hinzu. Brate sie rundherum einige Minuten an, damit sie leicht Farbe bekommen und ihr Aroma entfalten.
- Streue Kurkuma und Currypulver darüber. Röste die Gewürze mit, bis alles goldgelb und intensiv duftet.
- Gieße Kokosmilch dazu. Rühre um, würze mit Salz und Pfeffer und lasse das Curry bei kleiner Hitze leise köcheln, bis der Kohlrabi angenehm weich ist, aber nicht zerfällt.
- Während das Curry gart, wäschst du den frischen Spinat und lässt ihn gut abtropfen – so bleibt er schön knackig im Gericht.
- Gib den Spinat in die Pfanne und lasse ihn nur kurz mitgaren, bis die Blätter zusammenfallen und ein sattes Grün leuchten.
- Jetzt heizt du den Backofen vor und legst ein Blech mit Backpapier aus. Die Kichererbsen werden gut abgespült und abgetupft, dann mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengt.
- Verteile die Kichererbsen auf dem Blech und röste sie im Ofen, bis sie außen schön knusprig sind. In dieser Zeit kannst du schon den Koriander frisch hacken.
- Richte das Kohlrabi Curry auf Tellern an, verteile knusprige Kichererbsen und Koriander darüber – dazu passt perfekt gekochter Reis.
Konsistenz, Aromen und kleine Tricks für perfektes Curry
Ein Curry lebt von Textur, Temperatur und Aroma. Damit dein Kohlrabi Curry gelingt, achte auf ein paar Kleinigkeiten – so wird das Gericht unverwechselbar lecker.- Der Kohlrabi sollte am Ende zart sein, aber noch etwas Biss haben – auf keinen Fall verkocht.
- Die Gewürze kurz anzurösten bringt ihr Aroma richtig zur Geltung. Es beginnt intensiv zu duften, sobald sie ihr Öl freigeben.
- Die Kichererbsen wirklich trocken tupfen, bevor du sie einölst – so werden sie richtig knusprig im Ofen.
- Den Spinat nur kurz mitgaren – dann bleibt er leuchtend grün und verliert nicht zu viel Wasser.
- Passe die Schärfe beim Chili an deinen Geschmack an, am besten vorsichtig rantasten.
- Wenn dir das Curry zu dick ist, gib etwas Wasser oder Kokosmilch nach. Ist es zu dünn, lass es noch einige Minuten ohne Deckel köcheln.
Achte außerdem beim Anrichten darauf, den Koriander erst ganz zum Schluss über das warme Gericht zu streuen – so bleibt sein Aroma herrlich frisch.
Servierideen, Abwandlungen und Pairings für Kohlrabi Curry
Ein Curry wie dieses lässt sich wunderbar auf deinen Geschmack anpassen. Mit ein paar kleinen Veränderungen kannst du es immer wieder neu interpretieren oder passend zu deiner Vorratskammer gestalten.Bringe doch noch anderes frisches Gemüse wie Erbsen, Zucchini oder Möhren mit ins Curry. Du kannst die Kichererbsen weglassen und stattdessen geröstete Cashews, Sonnenblumenkerne oder Sesam darüberstreuen, wenn du magst. Wer es gerne noch sämiger möchte, kann statt Kokosmilch auch Hafersahne ausprobieren.
Als Begleitung empfiehlt sich duftender Basmati- oder Jasminreis – oder du reichst ein frisches Naan-Brot dazu, um die cremige Sauce überzeugend aufzutunken. Für ein Festessen passen auch ein frischer Salat oder ein Teller mit Joghurt–Gurken-Dip (Raita) perfekt dazu.
Kohlrabi Curry aufbewahren, vorbereiten und aufwärmen
Falls du Reste hast oder das Curry gezielt vorbereiten möchtest: Im Kühlschrank hält sich das fertige Gericht (ohne Kichererbsen-Topping) 1–2 Tage abgedeckt frisch. Die Kichererbsen am besten separat aufbewahren, damit sie knusprig bleiben.Zum Aufwärmen das Curry sanft in einem Topf erhitzen; gegebenenfalls einen Schuss Wasser oder Kokosmilch dazugeben, damit nichts anbrennt. Die Kichererbsen kurz im Ofen oder in einer Pfanne aufbacken, so werden sie wieder schön kross.
Einfrieren kannst du das Curry grundsätzlich auch – es empfiehlt sich, Spinat und Kichererbsen erst nach dem Auftauen frisch unterzuheben, falls die Konsistenz für dich wichtig ist.
FAQs about Kohlrabi Curry
Kann ich das Kohlrabi Curry auch am Vortag zubereiten?
Ja, du kannst das Curry wunderbar vorbereiten und gekühlt aufbewahren. Am nächsten Tag einfach sanft aufwärmen und das Kichererbsen-Topping frisch dazugeben, dann schmeckt es besonders aromatisch.
Gelingt das Kohlrabi Curry auch ohne Kokosmilch?
Du kannst die Kokosmilch durch pflanzliche Sahne oder eine mild gewürzte Gemüsebrühe ersetzen. Das verändert den Geschmack und die Cremigkeit leicht, bleibt aber lecker.
Wie bewahre ich übrig gebliebenes Curry auf?
Kohlrabi Curry hält sich im Kühlschrank 1–2 Tage und sollte abgedeckt werden. Die gerösteten Kichererbsen getrennt lagern, damit sie nicht weich werden.
Kann ich andere Hülsenfrüchte statt Kichererbsen nehmen?
Ja, auch geröstete Linsen oder knackige Bohnen können als Knusper-Topping verwendet werden. Die Konsistenz und das Aroma werden dadurch ganz unterschiedlich – einfach ausprobieren!
Für jede Jahreszeit ein Genuss: Kohlrabi Curry
Ob Frühling, Sommer oder als bunte Aufmunterung im Winter – Kohlrabi Curry bringt Farbe, Frische und Würze in deine Küche. Das Rezept ist flexibel, gelingt auch spontan und duftet nach jedem Löffel ein bisschen nach Genuss und Gemütlichkeit.Mit einem Teller dampfendem Curry und knusprigen Kichererbsen holst du dir ganz ohne großen Aufwand ein Geschmackserlebnis auf den Tisch – herzhaft, wärmend und einfach richtig gut.
Das könnte dir auch schmecken
Passend zum Kohlrabi Curry findest du hier weitere Gerichte, die deine Küche bereichern.
- Veganes Marmor Bananenbrot mit Erdnussbutter — für eine herzhafte süße Note nach dem Curry.
- Kalte Gurkensuppe mit Dill — leicht und erfrischend, perfekt als Beilage an warmen Tagen.
- Vegetarische Gefüllte Paprika mit Reis — ein buntes, sättigendes Gericht als weiteres Hauptgericht.
Empfohlene Ausrüstung
Staub Round Cocotte Cast Iron Roaster – Cherry
Ideal für langsames Garen von Currygerichten
Bei Amazon ansehen
Kenwood Easy Chop CHP61.100WH Electric Mini Chopper
Zum schnellen Zerkleinern von Gemüse und Kräutern
Bei Amazon ansehen* Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Für dich entstehen keine Mehrkosten.

Kohlrabi-Curry
Ingredients
Equipment
Method
- Schäle den Kohlrabi, schneide ihn in mundgerechte Würfel.
- Ziehe den Knoblauch ab und hacke ihn fein. Schäle den Ingwer dünn und schneide ihn in kleine Würfel. Entkerne die Chilischote und hacke sie ebenfalls in feine Stücke.
- Erhitze 1 EL Öl in einer Pfanne, gib Knoblauch, Ingwer und Chili hinein und brate alles zusammen ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze an.
- Füge die Kohlrabiwürfel hinzu und brate sie rundherum 5 Minuten mit.
- Streue Kurkuma und Currypulver darüber und röste die Gewürze kurz mit.
- Lösche alles mit der Kokosmilch ab, würze alles mit Salz und Pfeffer und lass das Curry dann 10–12 Minuten bei kleiner Hitze köcheln, bis der Kohlrabi weich ist.
- Wasche währenddessen den Spinat und lass ihn gut abtropfen.
- Gib den Spinat mit in die Pfanne und koche ihn 2 bis 3 Minuten mit.
- Heize den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus. Gieße die Kichererbsen ab und spüle sie gründlich unter kaltem Wasser. Tupfe sie anschließend trocken. Wasche den Koriander, schüttle ihn trocken und schneide ihn klein.
- Mische die Kichererbsen in einer Schüssel mit 1 EL Öl, Salz und Pfeffer. Verteile sie gleichmäßig auf dem Backblech und röste sie ca. 15 Minuten im Ofen, bis sie knusprig sind.
- Richte das fertige Curry auf Tellern an, verteile die gerösteten Kichererbsen und den Koriander obendrauf und serviere dazu gekochten Reis.
